Altes Rom

Altes Rom

Foto von: Offizielle Seite für Tourismus der Stadt Rom

Palatin, Forum Romanum und die Kaiser Foren, Kolosseum, Circus Maximus, die Konsular-Straßen wie die berühmte via Appia, gesäumt von alten römischen Gräbern, die Aquädukte, und die vielen archäologischen Stätten die mittlerweile in der Stadt wieder ausgegraben worden sind, wie z. B. die Area Sacra von Largo Argentina, um nur einen davon zu nennen: Das ist für die Meisten und für Viele: das Alte Rom.

Und sie haben Recht. Nur dass: Das ist nicht alles!

Rom-Aquarell

Mit freunliche Genehmigung der Gesellschaft „Ettore Roesler Franz“ (www.ettoreroeslerfranz.com)

Ettore Roesler Franz, von einer Familie böhmischer Abstammung in Rom geboren, ist einer der besten Landschaftsmalern der zweiten Hälfte des 19.und früheren 20. Jh. gewesen, Meister der schwierigen Technik der Aquarellmalerei, der uns eine Serie von 120 Aquarelle über das Rom seiner Zeit hinterlassen hat, ein Rom dass für immer verschwunden ist, genauso wie das Forum Romanun, Kolosseum, Palatin und die anderen antiken Bauten, nur, dass das Rom der Zeit Roeslers mit Absicht zerstört wurde, um es zu „Hauptstadt des neue gebackenen Italienisches Königsreichs der Savoia“ zu machen. Um dies zu erreichen, haben die savoiardischen Architekten ganze Viertel niedergerissen, dessen Bewohnern gezwungen wurden in sogenannten „Borgate“ Vororte am Rande der Stadt die an die brasilianischen Favellas erinnerten, umzusiedeln!

Ettore Roesler Franz hat dieses Rom dass es nicht mehr gibt, in seine Aquarelle fest gehalten, und also, für mich zählt auch sie zum Alten Rom!

Das Palatin

In den Viertel Rebibbia, in Rom Ost, 1981 wurde eine Elefantenzahn gefunden! Diese ungewöhnliche Entdeckung führte zu einer Ausgrabungskampagne über ein Areal von mehr als 1.200 qm. wobei mehr als 2.000 Fossilien gefunden wurden, Reste von Tiere die man in dieser Gegend sich schwer vorstellen kann, wie zum Beispiel, Nilpferde und Nashörner. Aber, auch Reste eines menschlichen Schädels und über 1.500 Manufakte, die zeugen dass hier Menschen lebten.

In der Tat: Seit der 10.-9. Jahrhundert v.C. haben sich Menschen auf dem Gebiet des heutigen Rom niedergelassen und auf den Palatin wurde das erste Rom , die : „Roma Quadrata“ (genau gesagt hatte sie eine trapezoidal Grundriss ) erbaut, von dem wir wissen dass sie 3 Tore hatte, von denen sich das eine an dem so genannten Kakustreppe noch nachweisen lässt.

Von diesen erstes Rom, 1948 sind die Grundrisse von drei Hütten gefunden worden und noch einige Zeugnisse: Eine Zisterne mit den benachbarten Brunnen und einige Gräber mit Sarkophagen.

Warum beschlossen diese Menschen genau hier, und nicht auf einen der benachbarten sechs Hügeln sich niederzulassen? Aus zwei Gründe, und zwar, aus zwei gute Gründe: der Hügel lag (und liegt immer noch) sehr nah am Tiber, die wichtigste Wasserstraße der Region , und zwar, an einer Stelle wo dieser von der Tiber Insel in zwei Arme geteilt und somit leicht zu überqueren war; der zweite Grund war dass dieser Hügel umgeben von Sümpfen war.

antikes Rom

Foto: Romano Impero (www.romanoimpero.com)

In Republikanischer Zeit das Palatin hatte keine wichtige Rolle mehr, da jetzt das Leben der Stadt spielte sich auf den Forum ab. Nur gegen Ende der Republik wohlhabende Bürger fingen an sich hier Häuser zu bauen : Hier wohnten Crassus (der Mann der es bis zum Milliardär schaffte dank einer umsichtige Spekulation in Immobilienbereich), Publius Silla (ein Neffe des Diktators), Catilina, Cicero, der Rechtsanwalt Hortensius (Ciceros schärfster Konkurrent) und Clodius (sein größter Feind), die Gracchen, Marcus Antonius und Tiberius Claudius Nero (der leibliche Vater Tiberius). Augustus war auf den Palatin geboren und genau mit ihm beginnt die Bedeutung des Hügels: Octavianus war hier geboren und deswegen wohnte er gerne hier. 36 v.C. kaufte er die Domus von Catilina und von Hortensius – mit den anliegenden Anwesen – er selbst, wie es bekannt ist, lebte sehr spartanisch, was statt dessen sehr prachtvoll gestatten ließ, war der Apollo Tempel nahe seines Hauses, Augustus war ein großer Verehrer Apollos und die Quellen beschreiben dieses Tempel als sehr prächtig, ein Bau aus Carrara-Marmor, mit einen Portikus von Säulen aus Numidischer – Marmor (gelbes Marmor). Zwischen diese Säulen waren 50 Statuen der Danaiden angebracht, und die Tore waren mit Gold und Elfenbein verkleidet.

Sueton erzählt dass „Augustus ließ sogar die silberne Statuen die ihm zu Ehre errichtet worden waren schmelzen, und mit den Erlös ließ er goldene Stativen für den Apollo-Tempel auf den Palatin fertigen“.

Bei den Tempel war eine Bibliotek, (die Biblioteca Palatina), die erste öffentliche Bibliotek Roms!

Das Haus des Augustus war mit denTempel durch Korridore verbunden und dieses enge Verbundenheit zwischen die Residenz des Princeps und das Heiligtum knüpfte an die Schema der königlichen Residenzen der hellenistichen Herrscher.

1961 wurde das Haus des Augustus wiedergefunden, welche  nach zwanzigjährigen Restaurierungsarbeiten , die 2 Millionen Euro gekostet haben, jetzt den Besuchern geöffnet ist.

Die interessanteste Teile des Hauses sind die der Privatgemächer: Hier befinden sich das Masken – Zimmer, das Zimmer mit den Perspektiven, das Studio des Augustus, den Saal mit den Säulen und den Saal mit den Schwarzen Wänden.

Das Masken-Zimmer hat ihren Namen von den Masken die auf die Wänden affreskiert sind ; Das Zimmer mit den Perspektiven, mit perspektivischen Malereien; das Studio des Augustus, sehr elegant; den Saal mit den Kiefergirlanden,  wo die bezaubernden Blumenschmuck sich auf Höfen mit illusorischen Kolonnaden öffnet.​

Neben die Reste der ersten Hütten, sind die der Tempel der Magna Mater. Dieser Tempel wurde 204 v.C. gebaut, in einer für Rom sehr schwierige Zeit, in der Zeit nämlich von den Punischen Kriege – die  Kriege gegen Karthago! Nach die erste dieser Kriege, so glücklich für Rom ausgefallen, Karthago wollte Rache, weil die Friedensbedingungen sehr hart gewesen waren,  nämlich:

SIZILIEN AUSRÄUMEN;

RÜCKGABE DER  GEFANGENEN OHNE LÖSEGELD;​​

VERLUST DER KONTROLLE ÜBER DAS MITTELMEER;

ABGABE EINER GRUPPE VON INSELN NÖRDLICH SIZILIENS;​

ZAHLUNG AN ROM VON 1000 TALENTEN

(1 Talent = 33 kg. Gold; wenn als Münzen-Maße entsprach

1 Talent das Gewicht eines erwachsenen Mannes)

DA GANZE AB SOFORT !

Plus

2.200 TALENTEN ZU ZAHLEN IN 10 RATEN !

Nach diesen Bedingungen, die Karthager wollten Rache!

Und diese verschaffte Ihnen Hamilkar Barca und dann sein Sohn Hannibal

Nach den furchtbaren Niederlagen am Ticino, Trebbia und Trasimeno, durch Hannibal, total überzeugt von den Göttern verlassen worden zu sein,  die Römer befragen die Sybillinische Bücher, welche rieten das Simulacrum der Magna Mater aus der Troas, heutige Türkei, nach Rom zu bringen.

Das taten sie und natürlich, bauten ihr einen Tempel, auf den Palatin.

Es gib einen Abbild dieser Tempel in einem Relief  eingebettet auf der Rückseite der Villa Medici.​

Unmittelbar an das Haus des Augustus befindet sich das Haus der Livia, seine Frau. Ein bescheidener Bau. Ihre Fresken aber, sind berühmt! In dem als Tabularium bezeichtner Saal hat man auf die Rückwand die Geschichte der Galatea dargestellt, an die rechte Wand, Architekturmalerei und kleine religiösen Szenen. In der Mitte: eine Apsis, affreskiert mit der Geschichte von Io, welche auf ein berühmtes Original des grieschicher Künstler Nikias (4. Jh. vor Ch.) zurückgeht. ​

2013 durch die Equipe von Professor Andrea Carandini ist der Tempel von Jupiter Stator entdeckt worden: Stator ist der Name welcher bezeichnete Jupiter der den römische Armee die Kraft von Durchhalten gab. Gegründet von Romulus nach der Schlacht gegen die Sabiner (die im Forum statt fand), wenn diesen ihre Frauen,von den Römern geraubt, selbstverständlich wieder haben wollten, die Römer riefen Jupiter Stator auf, welcher gab seine Männer die Fähigkeit zu widerstehen, sie blieben stehen an der Stelle wo tatsächlich der Tempel wiedergefunden worden ist , eben bei der Porta Mugonia, einer der Tore des Roma Quadrata.

Aber die Reste von verschieden weiteren Tempeln befinden sich auf den Palatin wie: der Victoria-Tempel oder der Tempel der Juno Sopita. ​

Die Loggia Mattei ist ein kleines Renaissance – Juwel das sich auf der Palatinsspitze befindet, und es entstammt aus der Hand von Baldassarre Peruzzi, einer der größten Baumeistern der Renaissance, dass es für die Familie Mattei schuf.

Und auf den Palatin ist auch ein Weinberg!!! Ja, ein Weinberg, heute „Weinberg Barberini“ genannt, von der Namen einer seiner letzten Besitzern, eben die Barberini: Ein grosses Anwesen (110×150) welche sich auf Substruktionen (natürlich römische) befindet, in eine wunderbare panoramische Lage.

In den 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts fingen Ausgrabungen in diesen Bereich, die der Sonnentempel Eliogabalus zu Tage gebracht haben und die ausgedehnten Reste von Gärten wo Reihen von Vasen mit Duftkräuter standen, welche die „Gärten des Adonis“ im Palast von Domitian von welche die Quellen berichten, gewesen sein sollten!

Aber das Palatin war der Ort der Kaiserliche Residenz!

Wir haben gesehen wie das angefangen hatte mit Augustus, der dieses Hügel für seine Residenz wählte weil er hier geboren war aber nicht nur, da wir wissen wie viel Augustus sehr bedacht war die römische Traditionen aufrecht zu erhalten und zu bewahren, und das Palatin ist der Ort wo es alles anfing! Allerdings, wissen wir auch dass Augustus sehr bescheiden wohnte.  ​

Die erste Kaiserliche Residenz im Sinne eines Kaiserlichen Palast wurde von Tiberius angelegt : Die Domus Tiberiana, von denen 18 Zimmern wieder gefunden worden sind, alle affreskierte

Die Domus Tiberiana liegt unter den Farnesischen Gärten. Diese Gartenanlage ließ sich Kardinal Alessandro Farnese , ein überaus mächtiger Kirchenfürst, anrichten, eine prachtvolle Treppe – und Terrassenanlage in der Art der Villa  d´Este in Tivoli und hier ist der erste Botanischer Garten entstanden: Man befand sich nämlich in der Zeit der Entdeckung der Neuen Welt und der Fürst ließ sich viele von diesen seltsamen neuen und unbekannten Pflanzen hierher bringen: Tabak, Chili, Kartoffeln (die schöne weiße Blumen haben) und so weiter.

Nach Tiberius baute Nero auf den Palatin seine Domus Transitoria (Übergangs-Haus) während er wartete auf die Fertigstellung seiner Domus Aurea, (wo er sagte  konnte er endlich wie ein Mensch wohnen!)

Die Bauten auf den Palatin werden fortgesetzt von Domitian in den Jahren 81-92 n. C. durch sein Architekten Rabirius, und dieser Palast sollte Modell stehen für alle weiteren Kaiserliche Paläste!

Es war ein imposanter Bau, bestehend aus einem öffentlichen und einen privaten Teil und es ist als die Domus Augustana bekannt! Seine Ruinen sind die imposanten Reste die auf den Circus Maximus blicken.

Rabirius baute dieses enormen Palast genau in der Mitte des Palatin, zwischen Forum und Circus Maximus und um die Lücke zu füllen ließ  er sehr intelligenterweise es mit Erde ausfüllen.

Das letzte Bau auf den Palatin ist die Domus Severiana von Septimius Severus. Und Septimius Severus ließ eine eindrucksvoller Bau errichten (das Septzonium) um seine afrikanischen Verwandten, die zu Besuch nach Rom kamen durch die via Appia, zu imponieren! Das Septizonium war eine gewaltige, gewölbte Konstruktion, 89 Meter lang, die eine theatralische Kulisse glich; zwischen die Arkaden standen die Statuen der sieben Planetarischen Gottheiten: Jupiter, Saturn, Apollon, Diana, Mars, Merkur, Venus  und zwischen den Nischen, Brunnen. Der Namen „Septzonium“ hat eigentlich NICHTS mit den Nummer sieben zu tun: Die Bedeutung dieses Wortes ist unbekannt, aber bestimmt kam  es nicht aus der Nummer seiner Stöckte, die nur drei waren, wie es zu sehen ist in den Bilder die vor seiner Vernichtung in der Renaissance, angefertigt wurden, sondern es ist wahrscheinlich an die sieben Planetgöttern dessen Bilder es wie gesagt, schmückten, zurückzuführen!

Papst Sixtus V ließ es komplett abtragen und benutzte sein Marmor für seine eigene Bauten! Der grosse Archäologe Rodolfo Lanciani hat uns davon eine traurige Liste hinterlassen: 104 Marmorblöcke für die Restaurierung der Marc Aurel Säule; 33 Blöcke für das Fundament der Obelisk in Piazza del Popolo; weitere Blöcke für die Nordfassade der Lateranbasilika.  Odovaker und Theoderich haben dann noch auf den Palatin gewohnt.

Die Ausgrabungen fingen an zur Zeit der Farnese (16. Jh) und wurden besonders fleißig getrieben zur Zeit Francescos I von Parma, der die Farnesischen Gärten geerbt hatte und viele Statuen davon nach Parma schleppte.

1860 Napoleon III kaufte den Palatin und nach ihm kam König Vittorio Emanuele II als Käufer.

Seitdem, sind alle Villen  und gärten aus den Palatin verschwunden.​

Das Forum Romanum ​

Der natürliche Gang vom Palatin aus, führt zum Forum.

Das „Forum“ nimmt seinen Namen vom das Wort foris  = ausserhalb, – draussen, wie es auch heute immer noch in den römischen Mundart gesagt wird .

Es war in der Tat, ein Gelände ausserhalb der Siedlung : Ein Tal, ein sümpfiges Tal. Nach ihrer Trockenlegung durch die Cloaca Maxima,  Ende des VI Jahrhunderts v. Ch. wurde es ein gemeinsames Weideland.

Die Etrusker (die wie wir heute wissen, für eine gewisse Zeit die zukünftiges Rom besetzten) bauten den Jupiter-Tempel auf den Kapitol, und die Via Sacra; Jahrhunderte hindurch zogen Thriumphzüge durch das Gelände zum Jupitertempel und so kam es dazu dass es bebaut wurde, mit Tempeln, und anderen öffentlichen Gebäude und dass man sich hier traf. So allmählich entstand das Forum Romanum, welche zum Nervenzentrum des Staates wurde.

Alles fing also mit  die Trockenlegung des Gelände durch die Cloaca Maxima an: und sie funktioniert einwandfrei bis heute! Wo diese das Forum betrat, stand das Tempelchen  der Venus Cloacina, die Göttin der Reinigung und der Fruchtbarkeit.

Parallel, verläufte die Argiletum, eine wichtige Strasse, welche das Forum mit den  Viertel Suburra verband.

Am Ende dieser Strasse befand sich der kleine Tempel des Zwei- Antlitzger Janus , dessen Tore nur in Friedenszeiten geschlossen waren – dass heißt: sie waren praktisch fast immer auf!

Im unteren Teil des Tals, war der Vesta-Tempel, mit daneben die Regia, di Residenz des Pontifex Maximus. Der Vesta-Tempel, den Tempel der Vesta, die alte römische Göttin der heimische Feuerherd, verheert in jede Familie und hier als Gottin der römischen Staatsherdes. Am 15. Juno fanden hier grosse Opferfeier statt. 394 wurde der Tempel als heidnischer Ort, von Theodosius geschlossen und verfiel.

Allerdings, man weiß welche furchtbare Strafe vorgesehen war für die Vestalinnen die ihre Keuschheitsgelübde brachen: Die wurden lebendig begraben.

Dieses war das  Los, erzählen uns die Quellen, zum Beispiel, von Pinaria, Minuzia, Oppia und Urbinia, in Republikanischer Zeit.

Unter Caracalla drei Priesterinnen bevorzugten aus dem Leben zu scheiden als den furchtbaren Tod den für sie vorgesehen war: Lauzia sprang aus den Dach ihres Hauses; Tuzia tötete sich selbst mit einem Dolch; Capronia erstickte sich; Opimia schaffte es nicht, weil sie vergiftete sich aber wurde gerettet um dann lebendig begraben zu werden.

Aber, es gibt auch die Geschichte von Marzia: sie hatte ein Liebesverhältnis mit einem jungen Mann schon seit einiger Zeit, aber der Pontifex Maximus Lucius Metellus wurde weich bei die Erzählung ihres Liebesgeschichte und begnadigte sie! ​

Die Via Sacra ist / war gesäumt von zwei Basiliken: die Julia und die Aemilia.

Wir müssen aber daran denken dass die Basilika hatte für die alten Römer nicht die selbe Bedeutung  von heute: der Name Basilika kommt vom griechischen Basilike´ , welche ihrerseits ist ein Wort um kurz und bündig die Basilike´  Oikia´  (Königliche Residenz) zu beschreiben.  Für die Römer war es einen Ort wo geschäftliche Transaktionen sowie Gerichtsverhandlungen statt fanden und schon in Republikanischer Zeit gab es solche Bauten.

Die Basilika Aemilia ist die älteste, nach der Adelsfamilie der Aemilier genannt, wurde in der Tat, von Marcus Aemilius Lepidus 179 v. Ch. errichtet, seine Fassade war etwa 100 m. lang, es war dreischiffig und das innere Areal maß 70×29. Die Decke aus Cipollin-und Afrikanischer -Marmor. ​

Die Basilika Julia ließ Caesar 55-54 v. Ch. anstelle der alten Basilika Sempronia bauen und sie diente vor allem als Gerichtshalle.

Einst völlig mit weißem Marmor verkleidet, bleiben heute noch einige Reste davon, wie z. B. der Fußboden, in welche eine ganze Reihe von Tabulae Lusoriae (Spielbretter) eingeritztr sind, an denen sich die Müssigänger jener Tage ihre Zeit vertrieben.

Der Dioskurentempel  wurde 484 v. Ch. gebaut vom Diktator Aulus Postumus, als Dank zu den göttliche Zwillinge für den Sieg seines Vaters, der damals die Römer gegen die Tarquinier führte. ​​

Fünf grosse Bauten stehen auf den Forum, den ich noch erwähnen möchte: Der Basament mit die acht Säulen des Saturnus Tempel; der Tempel der Antoninus und Faustina; die Curie; der Septimius Severus Bogen, und der Titus Bogen.

Der Saturnus Tempel ist denen die am Anfang unseres Kapitel über das Alten Rom abgebildet sehen, und in dieser Tempel war der Staatsschatz untergebracht. ​

Der Tempel der Antoninus und Faustina ist ein Tempel den Kaiser Antoninus Pius und seiner Frau Faustina gewidmet, und der hat sich so wunderbar erhalten weil…….er in eine christliche Kirche umgewandelt wurde!

Foto: www.fotoeweb.it

Der letzte Bau auf den Forum Romanum ist die Konstantin Basilika, in Rom besser bekannt als Maxentius Basilika, da sie von Konstantin beendet, aber von Maxentius angefangen. Hier eine Rekonstruktion der gewaltigste Bau des Forum Romanum, der leider bei einem Erdbeben im 9. Jh. einstürzte.

von :Capitolium (www.capitolivum.it.it)

Last but not least, sollten wir die große Leistungen die den Römern durch den Bau ihrer Strassen und Aquädukte hervorgebracht haben nicht vergessen! Die Konsularstrassen, diese Bänder aus schwarzem Basalt welche die extremsten Grenze des Reiches erreichten, mit einer Länge gleich sechs Mal die Erdeumfang und die Aquädukte, ihrerseits Wasserstraßen. Sagt Plinius der Ältere in seine Naturalis Historia: „Wenn Jemand will die Fülle des Wassers, die auf öffentlichen Plätzen, in Schwimmbädern, Häuser, Gärten und Villen fließt, und die Entfernung berechnen, von den Orten aus denen diese Gewässern durchgeführt wurden, in den man Brücke gebaut hat, Berge durchbohrt, Täler  geebnet, er wird erkennen müssen dass etwas größeres hat es auf die Erde niemals gegeben“.

Die Kaiserforen

Vom Koloseum führt bis zum Kapitol eine schnurgerade Strasse, 850 m. lang, 30 m. breit: Via dei Fori Imperiali – die Strasse der Kaiserforen.

Ist diese keine antike Strasse, da die erst 1924 erschaffen worden ist, das heißt: Unter dem faschistischen Regime.

Den ganzen Raum hier war bis dahin von einer malerischen Viertel eingenommen, ähnlich den dass hier schon in der Zeit der Republik stand, es war nichts anderes als die Fortsetzung, die ununterbrochenen, unmittelbare Fortsetzung des damaligen Viertels.

Es gibt aber auch nanhafte Kritiker welche meinen die Savoiardische Regierung von Viktor Emanuel II wollte sich mit diese monumentale Strasse eine Verbindung mit den Alten Rom verschaffen. Am Fuße des Kapitols nämlich, wurde die Piazza Venezia angelegt, wo sich das „Vittoriano “ erhebt, das Monument an

Viktor Emanuel II, der König des neu gegründete Königreich Italien.

Monument in Rom

So, um das zu erreichen, wurde das ganze Viertel abgerissen und die römische Bevölkerung hat sich das nicht wiedersetzt oder nicht wiedersetzen können!

Leider dieser Tat ist nicht wieder gut zu machen,

Aber schauen wir uns die Kaiserliche Foren zuerst an: ​

Der erste der Kaiser Foren ist eigentlich nicht von einem Kaiser angelegt worden, sondern der erste in chronologischer Reihe ist der Caesars Forum, oder auch Forum Julium genannt und Caesar bekanntlich ist „Kein Kaiser“ in dem Sinne gewesen………..

Caesar ließ ihn bauen um das Forum Romanum zu entlasten aber auch um einen Platz der Erholung für die Bürger Roms zu verschaffen. (So seine Version).

Aber nicht nur, denn mit den Bau seines Forums wollte Caesar nicht nur Ordnung in den Urbanistik Roms schaffen und er wollte auch nicht nur den Römern ein größeres, breiteres Forum geben, sein Vorhaben, wie fast alle Taten dieses Mannes, hatte ein präzises politisches Zweck. Er wollte damit sagen: Jetzt räume ich auf und bringe Ordnung , aber auch Frieden und Erholung von all den Übel der vergangenen Jahren.

Er suchte sich auch ein toller Platz: An den Abhang des Kapitols! Und dafür musste einen Teil der Gelände abgetragen werden. In seiner Mitte stand der Tempel der Venus Genetrix, aus Marmor, in prächtiger hellenistsch-korinthischen Stil und vor ihn das Reiterstandbild Caesars, auf einem langen rechteckigen Platz dessen Längseiten von Portiken begleitet waren und an dessen südliche Seite sich die Rückwand der Curie anlehnte! ​

Der chronologische zweite kaiserliche Forum ist den des Augustus, welche sich seinerseits an den von Caesar anlehnt. Es entstand um den Tempel des Mars Ultor (der Rächende Mars): Octavian hatte den Gott den Bau dieses Tempels gelobt vor den Kampf von Philippi gegen die Mörder Caesars.

Der Tempel des Mars Ultor ähnelte praktisch dem Caesars Tempel den Augustus auf dem Forum Romanum errichten ließ auf den Platz wo den Leichnam Caesars verbrannt worden war. Dieser Tempel war sehr prächtig ausgestattet und neben die vielen Kunstwerke die ihn schmückten waren auch : Das Schwert Caesars und einige Insignen die Crassus an den Parther verloren hatte und die Augustus (bzw. Agrippa für Augustus) wieder zurückeroberte. ​

In der Achse der Via dei Fori Imperiali befindet sich dieses heute fast vollkommen verschwundenen Forum an: Das Vespasians-Forum auch Friedensforum genannt.

Forum und „Friedenstempel“ wurden von Vespasian in den Jahren 71-75 mit der Beute aus dem Jüdischen Krieg errichtet.

Zum Kolosseum hin schließen sich einige Reste des Nerva Forums an, 97 n. ch. von Nerva errichtet.

Auch hier befand sich natürlich einen Tempel, der Minerva geweiht. Von ihm sind nur die Fundamente geblieben, er stand gut aufrecht bin im 17. Jh. als Paul V ihm unverschämterweise benutzte als Baumaterial für seine Brunnen auf den Gianicolo.

Der zuletzt angelegte, aber der größte, der berühmste und de schönste aller Kaiserforen, schon damals bewundert, war das Trajansforum: Apollodorus von Damaskus erhiel vom Trajan den Auftrag einen Forum auszuführen, welche „Die achte Weltwunder werden sollte“-

Apollodorus hatte den Kaiser schon in seine dakischen Kriege bekleidet und für ihm den genialen 1 Km. langen Donaubrücke ausgedacht, dass unterhalb des Eiserne Tor verläufte und welche den endgültigen Sieg Trajans über die Daker ermöglichte.

Das Forum sollte nach die stolze Pläne Trajans und Apollodorus, genau beim Kapitol liegen.

Aber dort hatte schon jemand andere viele viele Jahre zuvor seine ehrgeizige Pläne verwirklicht durch den Bau seines Forums, nämlich Caesar und der Rest der Gelände war bebaut.

So, blieb für eine Anlage der geplanten riesigen Dimensionen nur der Ausweg dem von Quirinal gegen das Kapitol vorgeschobenen Bergrücken von ungefähr 30 m. Höhe, abzutragen!

Der Anlage besteht aus drei Teilen und hat eine Fläche von 116×95 m. die komplett von Marmorfliesen bekleidet war. Und hier, auf einen kleinen Platz stand und steht, die Trajanssäule.

Die Trajanssäule ist eine der besterhaltenen Denkmälern Roms, auch sie, wird vermutet, stammt aus der Hand Apollodorus, einzigartiges Kunswerk, Kultur und Geschichtezeugnis zugleich.

Sie ist nicht die einzige Säule dieser Art; es gab auch andere Säule in Rom; die Darstellung der Kriegstaten.